Der 7te Monat in der Entwicklung eines Babies

Viele Babys bekommen ab dem 7. Monat zusätzlich zur Muttermilch (oder stattdessen) Beikost, zu der immer auch Flüssigkeit angeboten werden sollte. Manche Kinder nehmen nicht gerne Flüssigkeit zu sich, in einem solchen Fall sollte dem Kind unbedingt Beikost mit einem höheren Flüssigkeitsanteil gegeben werden, damit es nicht zu einem Flüssigkeitsmangel kommt, der gesundheitliche Probleme bis hin zum Fieber zur Folge haben kann.

Einige Babys zeigen in diesem Alter das so genannte Fremdeln, also reagieren ängstlich auf ihnen fremde Personen. Das Fremdeln ist in Gegenwart der Mutter weniger stark ausgeprägt, aber man kann schon frühzeitig üben, dass es nicht schlimm ist, wenn die Mutter außerhalb des Blickfeldes ist. Hierzu eignen sich einfache Spiele wie das bekannte „Guck-guck“ oder natürlich ein altersgerechtes Versteckspiel.

Überhaupt versteht das Baby, dass Gegenstände und Personen nicht unbedingt „weg“ sind, nur weil sie nicht mehr zu sehen sind. Langsam aber sicher zeigt sich der eigene Wille des Babys, so fordert es nicht nur die Aufmerksamkeit ein, sondern weigern sich z.B. beim Wickeln stillzuhalten oder pressen den Mund beim Füttern fest zusammen. Mit Geduld und der Möglichkeit, das Baby so viel es geht, selbst machen zu können, werden Machtkämpfe vermieden.

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